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Das Verhältnis zwischen der European Football Association (EFA) und der European League of Football (ELF) war zuletzt von Konflikten und kurzfristigen Annäherungen geprägt. Inzwischen ist klar: Eine gemeinsame Zukunft gibt es nicht. Damit steht auch das Ende der ELF im Raum, die einst unter Mitwirkung des früheren Hamburger Footballers Patrick Esume gegründet wurde.

Auslöser war der Zusammenschluss mehrerer ELF-Teams zur neu gegründeten EFA nach dem vergangenen Finale. Die Clubs kritisierten offen die wirtschaftlichen und organisatorischen Strukturen der ELF und kündigten den Aufbau einer finanziell stabilen Alternativliga an. Zwar verkündeten beide Seiten im November noch eine geplante Kooperation ab 2026, doch diese hielt nur wenige Wochen.

Nach einer internen Prüfung erklärte die EFA, die vorgeschlagenen Strukturen erfüllten nicht die eigenen Standards für Transparenz und Stabilität. Die Zusammenarbeit wurde beendet. Parallel drängt mit der American Football League Europe (AFLE) eine weitere, von US-Investoren finanzierte Liga auf den Markt.

Die EFA startet nun eigenständig mit acht Teams, darunter mehrere frühere ELF-Franchises. Die Saison 2026 gilt als gesichert, das Ligenmodell orientiert sich an der NFL. Die ELF hingegen wirkt führungslos: Der zuletzt eingesetzte Co-Geschäftsführer ist bereits wieder ausgeschieden.

Damit dürften künftig EFA und AFLE den europäischen Profifootball prägen. Für die 2020 gegründete ELF bedeutet das voraussichtlich das Aus – mit Folgen auch für Teams wie die Hamburg Sea Devils, die nun ohne Liga dastehen.

(Symbolbild)

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